In aller Munde

Kaum jemand mag sie nicht. Man isst sie, weil man Lust darauf hat, oder weil man sich gerade geärgert hat und etwas Gutes für sich tun möchte. Kinder lieben sie. Wenn sie auf dem Tisch steht, steht sie meistens nicht lange da. Jeder nimmt sich ein Stück, und bald ist sie weg- die Schokolade. Wir lieben sie und wir hassen sie, denn wer kennt ihn nicht, den Satz ; Iss nicht zu viel davon, Schokolade macht dick”. Tatsächlich hat eine Tafel Schokolade, dass sind 100 Gramm, circa 590 Kalorien, so viel wie eine ganze Mahlzeit. Doch was sie nicht hat, sind Vitamine. Ist Schokolade also nur ungesund?

Vor allem Vollmilchschokolade enthält viel Zucker und Fett. In einer Tafel können bis zu 40 Gramm Fett sein. Ganz schön viel, denn 80 Gramm braucht ein Mensch pro Tag. Anders ist es mit dunkler Schokolade, auch “Bitterschokolade” genannt. Wer davon isst, bleibt auch schlank- natürlich dürfen Sie sie nicht kiloweise essen. “Bitterschokolade” enthält wenig Zucker und viel Kakao, und der ist gesund für Herz und Kreislauf, sagen Wissenschaftler.

Früher war Schokolade eine Medizin. Bis zum 19. Jahrhundert haben sie nur Apotheken verkauft. Aber nur reiche Leute haben Schokolade gegessen, weil sie sehr teuer war. Erst 1819 hat Francois- Louis Cailler in der Schweiz die erste Schokoladenfabrik gegründet. Noch heute essen wir die braune Süßigkeit von den Ersten der Schokoladenherstellung, von Suchard (gegründet 1826), von Lindt (1825) und Tobler (1899). Alle drei Firmen haben eins gemeinsam: Sie liegen in der Schweiz. Auch heute ist die Schweizer Schokolade noch berühmt, weil sie besonders gut und lecker sein soll.

Na, Appetit bekommen?- Naschen Sie mal wieder, denn der große Zuckeranteil in der Schokolade wirkt auf unser Gehirn und macht gute Laune.

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